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FEINGUSS IST VIELFALT –
VIELFALT IST FEINGUSS

Unsere Messeauftritte 2017

LIGNA 2017

Der Geschäftsbereich Casting Products nimmt in 2017 wieder an der Messe LIGNA vom 22.Mai - 26. Mai 2017 in Hannover teil. 

Wir zeigen Komponenten für die Biomasseverbrennung, Aufhängungen für Feuerfestauskleidungen und diverse Maschinenbauteile.

 

FEINGUSS

Feinguss schließt Lücken, wenn Konstruktionslösungen filigraner Komponenten erforderlich sind. Bereits in der Planungsphase neuer Produkte und im Vorfeld der Produktion stehen wir Ihnen zur Seite.


AUS (F)EINEM GUSS

Selbst komplizierte Geometrien lassen sich realisieren, und das bei hoher Maßgenauigkeit und zu wirtschaftlichen Konditionen.

Das Verfahren ist uralt: Funde aus der Zeit um 3000 vor Christus belegen die lange Geschichte des Feingießens. Beim historischen Wachsausschmelzverfahren werden Modelle aus Bienenwachs geformt und mit Lehm umkleidet. Nach dem Trocknen des Lehms wird das Wachs ausgeschmolzen, der Lehm anschließend gebrannt und der Hohlraum mit Metall ausgegossen. Nach dem Abkühlen wird der Lehm entfernt. Das Verfahren wurde für die Herstellung von Schmuckstücken und Kunstguss genutzt und hat sich über die Jahrtausende im Prinzip nicht geändert. Einen bedeutenden Fortschritt stellte die Einführung gießhitzebeständiger Formstoffe und Gießereisande ab Mitte des 20. Jahrhunderts dar: Sie erlaubte die Verarbeitung höher schmelzender Metalle bei ca. 1.600 °C und machte damit die Bahn frei für die industrielle Nutzung des Verfahrens. Heute wird das Feingussverfahren praktisch in allen Industriebereichen verwendet.

Werkstoffpalette und Formenvielfalt haben sich seit Beginn der industriellen Nutzung rasant weiterentwickelt. Neben einer breiten Palette von Stahllegierungen kommen heute Kobalt- und Nickellegierungen sowie Nichteisenmetalllegierungen aus Aluminium, Kupfer und Titan zum Einsatz. Selbst geometrisch komplizierte Formen mit Hohlräumen, Hinterschneidungen und Riffelungen können problemlos realisiert werden, was von vornherein Material und Gewicht spart. Das Feingussverfahren zeichnet sich durch hohe Maßgenauigkeit und die Einhaltung enger Toleranzen im Bereich von +/- 0,5 Prozent des Nennmaßes aus. Feingusswerkstücke haben eine glatte Oberfläche und benötigen kaum Nacharbeit. Insgesamt bringt das Verfahren Qualitätsvorteile und Wirtschaftlichkeit gegenüber spanenden Verfahren, so dass sich auch der Einsatz von hochwertigen Werkstoffen von vornherein lohnt. 

Mit dem Feingussverfahren können Werkstücke von wenigen Gramm bis 100 Kilogramm Gewicht hergestellt werden. Die Losgrößen sind variabel. Selbst Einzelstücke lassen sich heute dank des so genannten Rapid Prototyping problemlos und wirtschaftlich herstellen. Rapid Prototyping, auch Rapid Tooling genannt, bedeutet die CAD-basierte, quasi „virtuelle“ Herstellung serienidentischer Prototypen oder Nullserien. Die Computersimulation kann die Entwicklungszeit eines Werkstücks entscheidend verkürzen – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für den Anwender. Der Komplexität des Gussteils sind keine Grenzen gesetzt, was wiederum neue Möglichkeiten für die Anwendung im Maschinenbau- und Automotivesektor sowie für den Bereich Produktdesign eröffnet.

Die Möglichkeiten sind – fast – grenzenlos und entwickeln sich dank computergestützter Technologie immer weiter. In den kommenden Ausgaben der ausSICHT wird eine Serie die Themenschwerpunkte des Feingießens wie Rapid Prototyping, Legierungen und Sonderwerkstoffe näher beleuchten.


Topthema

Keine Chance für Vandalen

Hohe Anforderungen an Maßgenauigkeit, Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit – und in diesem Fall auch Resistenz gegen Zerstörungswut. mehr

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